Unter dem Motto „Smart Home – Smart Partnerships“ diskutierten rund einhundertfünfzig Unternehmensvertreter, Branchenkenner und Journalisten die zunehmende Bedeutung und die Möglichkeiten des wachsenden Marktes.

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Dabei nimmt die Deutsche Telekom eine Schlüsselrolle ein, da sie mit ihrer offenen Plattform – Qivicon – die Grundlage für Kooperationen unterschiedlichster Unternehmen schafft und bündelt. „Mit den üblichen Insellösungen werden wir den direkten Wettstreit um den Wachstumsmarkt Smart Home mit den internationalen Anbietern verlieren. Wir müssen die Vielfalt technischer Lösungen als Chance erkennen und nutzen“, so Niek Jan van Damme, Vorstand Deutsche Telekom. „Deutschland und Europa müssen sich diesem Wettstreit stellen und für sich entscheiden“, unterstreicht van Damme.

Der Innovationsvorstand der Deutschen Telekom betonte die besondere Bedeutung des integrierten Angebotes mit der offenen Plattform als „Spielwiese“ für innovative Lösungen und Unternehmen. Damit Verbraucher sich nachhaltig für die neuen Produkte und Dienstleistungen entscheiden, brauchen sie einfache und verlässliche Angebote, die sich untereinander kombinieren lassen und die mit ihren Bedürfnissen mitwachsen. Van Damme unterstreicht, dass man nicht bei null anfangen müsse, da das Smart-Home-Angebot der Telekom bereits im deutschen Massenmarkt angekommen sei. Die Einfachheit des Angebotes ist der Schlüssel zum Erfolg – daher gestalten Telekom und die jeweiligen Partner die Vernetzung des Zuhauses für Verbraucher leicht und unkompliziert. Zukünftig soll die Steuerung des smarten Zuhauses sogar direkt über kommende Routermodelle möglich sein. Telekom arbeitet an der Integration entsprechender Funktionen in die Geräte, die zukünftig zum Standardangebot der Deutschen Telekom werden.

Magenta Smart Home: Zusätzlich integriert das Unternehmen Smart Home in die Magenta-Produktfamilie. Somit gehört Smart Home – genau wie Mobil- und Festnetztelefonie sowie Internet und IPTV – zu den zentralen Kernangeboten des Unternehmens.

Gemeinsam entwickeln, gemeinsam wachsen: Unterschiedliche Partnermodelle werden Smart Home zum Durchbruch verhelfen:

Von der offenen Plattform profitieren nicht nur Hardwarehersteller oder Vertriebspartner. Auch für Unternehmen, die eigene Lösungen bieten, ist eine Partnerschaft interessant. Je nach ihrer strategischen Ausrichtung und ihrem Angebot am Markt bietet die Telekom Unternehmen verschiedene Partnermodelle an. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, schnell und einfach in den wachsenden Smart Home-Markt einzusteigen und von den neuen Möglichkeiten zu profitieren.

  • Plattform-Partner entwickeln eine eigene Smart-Home-Anwendung und vermarkten dies selbst unter ihrer Marke oder integrieren ihren Dienst in das Angebot eines anderen Partners. Sie können sich direkt an der Smart-Home-Plattform Qivicon andocken und so auf Basis der Plattform ein eigenes Angebot aufbauen.
  • Whitelabel-Partner nutzen hingegen ein Komplettangebot, welches neben der Qivicon Home Base und frei wählbarer Hardware auch eine App beinhaltet, die auf das Branding der eigenen Marke angepasst wird. Die Vermarktung erfolgt über eigene Vertriebskanäle des jeweiligen Unternehmens.
  • Produkt-Partner integrieren Kameras, Türschlösser, Leuchtmittel oder andere Geräte sowohl auf der Smart-Home-Plattform Qivicon als auch bei Magenta Smart Home. Über die App der Telekom und anderer Partner können die Geräte gesteuert und intelligent mit anderen Komponenten vernetzt werden.
  • Vermarktungs-Partner können vom Wachstum im Smart-Home-Markt profitieren, indem sie ihr eigenes Portfolio intelligent mit Magenta Smart Home koppeln.
  • Handels-Partner profitieren einfach vom steigenden Interesse bei Smart Home, indem sie das Angebot der Telekom in ihren Vertrieb aufnehmen.

Das Fundament des vernetzten Zuhauses wächst

Der Grundstein für die sichere, offene und herstellerübergreifende Smart-Home-Plattform Qivicon wurde von der Telekom im Jahr 2013 gelegt. Mittlerweile zählt die Plattform bereits mehr als 40 Partnerunternehmen. Darunter so bekannte Marken wie Miele, Samsung, EnBW und e-Q3, Kärcher, Logitech, Osram, Philips, Sonos oder Netatmo. Neu hinzugekommen ist Gigaset, Hersteller von Festnetztelefonielösungen für Privat- und Geschäftskunden sowie Anbieter von Cloud-basierten Sicherheitslösungen für Smart Home. Qivicon ist bei der Partnerakquise auch international erfolgreich. Nachdem 2015 der österreichische Energieversorger eww als erstes internationales Unternehmen ein auf Qivicon basierendes Smart-Home-Angebot startete, hat jetzt der niederländische Telekommunikationsanbieter KPN sein Angebot KPN Smartlife auf den Markt gebracht, das ebenfalls auf diesem Fundament aufbaut.

Technische Weiterentwicklung

Darüber hinaus entwickelt sich die Smart-Home-Plattform auch technisch weiter. Qivicon unterstützt heute bereits die Protokolle HomeMatic und ZigBee sowie IP-basierte Geräte wie Kameras und wird im zweiten Halbjahr auch HomeMatic IP und Ende diesen/Anfang nächsten Jahres ebenfalls DECT ULE unterstützen. Damit bietet die Telekom ihren Kunden und Partnern eine noch größere Lösungsvielfalt als bisher.

Bildquellen:

  • Deutsche_Telekom_Qivicon: © Deutsche Telekom