Intelligente Heizsysteme: Infografik zur Umfrage von reichelt elektronik. © Reichelt
Intelligente Heizsysteme: Infografik zur Umfrage von reichelt elektronik. © Reichelt

Wer smart ist, verwendet intelligente Heizsysteme. Denn damit lassen sich die Heizkosten nachweislich reduzieren, wie eine repräsentative OnePoll-Umfrage im Auftrag von reichelt elektronik ergab.
Zum Thema intelligente Heizsysteme, die automatisch die Zimmertemperatur regeln, gibt es in Deutschland noch immer viel Aufklärungsbedarf, wie die Umfrage weiter zeigte. 66 Prozent der Deutschen, die zuhause bereits ein intelligentes Heizsystem verwenden, gaben an, durch die Umstellung ihre Heizkosten gesenkt zu haben. Allerdings sind smarte Heizungslösungen in Deutschland noch nicht weit verbreitet. Hier gibt es noch Nachholbedarf. Zudem offenbart die Umfrage von reichelt elektronik Hürden bei Umstellung.

Umfrage zeigt Hürden bei Umstellung

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Erst 37 Prozent der Befragten in Deutschland verwenden zum Heizen ein komplettes Smart-Home-System oder zumindest intelligente Thermostate für einzelne Räume. Der Rest, und damit die Mehrheit (63 Prozent), nutzt keine intelligente Heizsteuerung. Als meist genannten Grund (37 Prozent) gaben die Befragten ihr Mietverhältnis an, welches keine Änderungen am Heizsystem zulässt. Weitere Gründe sind zu hohe Installationskosten (34 Prozent), Unsicherheit, ob sich eine Umstellung lohnt (29 Prozent) oder fehlende Ausstattung beziehungsweise Technikkenntnisse, um eine Umstellung vorzunehmen (24 Prozent). Und so ist es auch nicht überraschend, dass die meisten Befragten (67 Prozent) keine Umstellung auf eine intelligente Heizungslösung innerhalb der nächsten zwölf Monate planen.

Smarte Heizung auch für Mieter

„Die genannten Gründe, die die Befragten an einer Umstellung auf intelligente Heizsysteme hindern, offenbaren, dass es noch viel Aufklärungsbedarf bei Techniken zu Smartem Heizen gibt“, kommentiert Thomas Kruse, Produktmanager für Smart-Home-Technologie bei reichelt elektronik. „Mit intelligenten Heizungsthermostaten können zum Beispiel auch Mieter ihre Heizung smart machen. Schließlich können diese ohne dauerhaften Eingriff in die Heizung installiert und bei einem Auszug leicht wieder ausgetauscht werden. Starter-Kits sind bereits ab etwa 100 Euro erhältlich, können aber bis zu 30 Prozent der Heizkosten einsparen.“

Staat und Vermieter mehr gefordert

All diejenigen, die bereits eine intelligente Heizungslösung nutzen, sind dagegen voll zufrieden. Sie konnten ihre Heizkosten senken (66 Prozent), ihr Zuhause bequemer gestalten (58 Prozent) und ihr Wohlbefinden verbessern (50 Prozent). Die Aussicht auf Heizkosteneinsparungen lockt auch den Großteil derer, die noch nicht umgestellt haben: 70 Prozent würden sich durchaus von einer intelligenten Heizungslösung überzeugen lassen, sofern die Heizkosten so gesenkt würden. Wenn es nach den Befragten geht, sollte die Regierung dazu beitragen, smartes Heizen weiter voranzutreiben. Etwa die Hälfte der Befragten (51 Prozent) wünscht sich eine stärkere staatliche Förderung von intelligenten Heizungslösungen. Auch Vermieter sollten zunehmend in die Pflicht genommen werden und mehr in intelligente Heizsysteme investieren, so 40 Prozent der Befragten.

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Bildquellen:

  • OneChocolate_Reichelt-Umfrage_SmartesHeizen_DE: © Reichelt

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Birgitt Pötzsch vor 5 Monate, 3 Wochen.

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