Künftig wird die neue Internetsprache von der Lemonbeat GmbH unter Holger Wellner vermarktet. Wellner war bislang Leiter des Produktmanagements der RWE Effizienz GmbH und leitete vorab den Geschäftsbereich der Hausautomation RWE Smart Home, aus der das Lemonbeat Protokoll letztlich hervorgegangen ist.

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„Mit Lemonbeat ist uns die Entwicklung einer neuen Sprache gelungen, die die grundlegenden Herausforderungen des Internets der Energie löst“, sagt Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG: „Mit einer eigenen Gesellschaft wollen wir diesen Standard erfolgreich international verankern.“ Ziel der Gesellschaft ist es, die Standardisierung von Lemonbeat voranzutreiben, neue Partner zu gewinnen und das Angebot an Lösungen für die Anwendung weiterzuentwickeln. Bislang steht das Lemonbeat-Protokoll über vorkonfigurierte Chips sowie Software-Lizenzen für die Nutzung in verschiedenen Devices zur Verfügung.

Lemonbeat setzt an einem zentralen Punkt des Internets der Dinge an. Die unterschiedlichsten Geräte und Anwendungen sollen miteinander kommunizieren und interagieren. Dazu müssen sie dieselbe Sprache sprechen. Diese hat RWE mit dem Sprachstandard „Lemonbeat smart Device Language“ (LsDL) geschaffen. Lemonbeat kann sowohl als Komplettlösung verwendet werden, als auch mit anderen Übertragungswegen wie Thread, Bluetooth, WLAN oder Ethernet zusammenarbeiten. So dient sie als einheitliche Plattform. Dabei ist Lemonbeat sehr kompakt und gleichzeitig flexibel erweiterbar. Dadurch eignet sich der Standard gleichermaßen für einfache Geräte und komplexe Industriemaschinen.

Bildquellen:

  • RWE_Lemonbeat: © RWE

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Kathrin Wollschläger vor 2 Jahre, 5 Monate.

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