Växt ist der neue smarte grüne Daumen

Immer wieder schlagen sich Blumenfreunde mit diesem Problem herum: Die Zimmerpflanzen sind einfach zu sensibel. Mal verlangen sie sehr viel Wasser und drohen zu verdursten. Und schon im nächsten Augenblick drohen die Wurzel wegen zu viel Nass zu verfaulen. Jetzt soll eine smarte Gießhilfe die Erlösung bringen.

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Das Herzstück von Växt ist eine intelligente Steuereinheit, die mit batterielosen Sensoren in der Blumenerde der Topfpflanzen ein Team bildet. Die Sensoren messen dort die Feuchtigkeit und Växt schlägt Alarm, wenn gegossen werden muss.
Das Herzstück von Växt ist eine intelligente Steuereinheit, die mit batterielosen Sensoren in der Blumenerde der Topfpflanzen ein Team bildet. Die Sensoren messen dort die Feuchtigkeit und Växt schlägt Alarm, wenn gegossen werden muss.

Mit Växt, der „Smart Home-Gießhilfe“, soll die Pflege von Zimmerpflanzen jetzt spielend einfach werden. Seit dem 19. April bietet das gleichnamige Startup Växt die Innovation über die Internet-Plattform Kickstarter an. Damit sind alle Pflanzenfreunde gefragt, denn sobald das Projekt das Finanzierungsziel von 30.000 Euro erreicht hat, geht Växt in Serie. Das Startup Växt ist aus dem Stuttgarter Startup-Programm Activatr hervorgegangen. Neben weiteren Unternehmen unterstützt der Motorgerätehersteller STIHL Växt bei der Umsetzung des „Smart Home Gardening“-Projekts.

Smart Home Gardening

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Topfpflanzen brauchen Wasser, nicht zu viel und nicht zu wenig. Wer keinen grünen Daumen hat, musste bislang auf gut Glück gießen – und war mit dem Ergebnis meist nicht zufrieden. Denn eine zu große Portion beim Gießen schätzen die grünen Mitbewohner ebenso wenig wie Trockenheit. Mit solchen Misserfolgen ist jetzt Schluss: Das Startup Växt aus Stuttgart hat eine gleichnamige „Smart Home Gardening“-Lösung für perfektes Gießmanagement entwickelt.

Ohne App und Smartphone

Das Herzstück von Växt ist eine intelligente Steuereinheit, die zusammen mit batterielosen Sensoren in der Blumenerde der Topfpflanzen ein Team bildet. Die Sensoren messen dort die Feuchtigkeit. Und Växt schlägt Alarm, wenn gegossen werden muss. Kommt die Steuereinheit bei der Gießrunde mit den Sensoren in Kontakt, erscheint auf ihrem Display die jeweils benötigte Wassermenge. Außerdem warnt Växt vor Staunässe und lernt mit jeder Messung dazu. Die Gießintervalle werden so nach und nach entsprechend angepasst. Das ist smart, ganz ohne App und Smartphone.

Växt ist chic designt

„Växt ist anders als herkömmliche Systeme, denn bei Växt steckt die Intelligenz in der Steuereinheit und nicht in den Sensoren. So lässt sich das System kostengünstig beliebig erweitern“, sagt Fabian Popp vom Startup Växt. Das heißt, für jede weitere Pflanze ist jeweils nur ein Sensor erforderlich. Wichtig für alle, die Wert auf gutes Aussehen legen: Die Steuereinheit von Växt ist chic designt und fügt sich in jede Umgebung ein. Zudem sind die Sensoren klein und stehlen den Pflanzen nicht die Schau.

Bei Kickstarter am Start

Noch bis zum 15. Mai 2017 kann Växt auf der Internet-Plattform Kickstarter bestellt werden. Diese ermöglicht Startups, ihre Projekte reichweitenstark im Netz zu präsentieren und gleichzeitig das Interesse an ihren Produkten abzufragen. Växt geht in Serie, wenn im besagten Zeitraum 500 Vorbestellungen eingehen bzw. das Finanzierungsziel von 30.000 Euro erreicht wird. Die „Smart Home-Gießhilfe“ ist dann spätestens zum Weihnachtsgeschäft im Handel erhältlich.

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