Gute Gründe für smartes Wohnen

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Gute Gründe für smartes Wohnen: Die Infografik zeigt, warum sich intelligentes Wohnen lohnt

Gute Gründe für smartes Wohnen sehen mindestens drei von zehn Bundesbürgern.

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Denn konkret 31 Prozent von ihnen haben ihre Wohnungen derzeit mit intelligenten Technologien ausgestattet, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Verbrauchern ergab. Unter den Befragten waren 309 Besitzer von Smart-Home-Technologien.

Repräsentative Bitkom-Umfrage

Gute Gründe für smartes Wohnen sind den Antworten zufolge mehr Komfort, Sicherheit, Schonen von Ressourcen und Klima, Spaß am Basteln und neuer Technik sowie der Wunsch, länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben. Für smartes Wohnen werden in Deutschland derzeit Wohnungen und Häuser mit intelligenten Technologien ausgestattet. Schon drei von 10 Bundesbürgern (konkret 31 Prozent) nutzen mindestens eine entsprechende Anwendung in ihrer Wohnung. I

Komfort und Lebensqualität

Laut Umfrage zufolge sind mehr Komfort und Lebensqualität für einen Großteil der Befragten das Hauptkriterium dafür, in einem intelligenten Zuhause zu leben. 64 Prozent der Besitzer von Smart-Home-Anwendungen nennen dies als Grund dafür, entsprechende Anwendungen installiert zu haben. Und 54 Prozent wollen ihre Wohnung sicherer machen – etwa durch intelligente Alarmsysteme, intelligente Rauchmelder oder eine intelligente Videoüberwachung. Vor allem Männern ist dieser Grund wichtig: 59 Prozent heben diesen Aspekt hervor, bei den Frauen sind es 48 Prozent.

Zugunsten von Ressourcen und Klima

Gute Gründe für smartes Wohnen sind für 44 Prozent der Befragten die Wünsche nach einem energieeffizienteren Leben. Scheint die Sonne, wird die Heizung automatisch herunter geregelt, verlassen alle Bewohner das Haus, schaltet das System in einen Energiesparmodus. Hinzu kommt: Wer den Energieverbrauch reduziert, der spart auch Geld. Drei von zehn Befragten (33 Prozent) haben sich deshalb für Smart-Home-Anwendungen in ihrem Zuhause entschieden. Spaß am Basteln und Spaß an neuer Technik nennen 12 Prozent als Grund, warum sie sich für smartes Wohnen entschieden haben. Weitere 12 Prozent finden es gut, ortsunabhängig auf ihre Geräte zugreifen zu können.

Selbstbestimmt in eigener Wohnung

Ich will länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben – Zwar sagen dies erst sechs Prozent der Befragten. Doch mit Blick auf die alternde Gesellschaft ist ein Zuhause, das mitdenkt und sich an altersgerechte Ansprüche anpasst, sehr wertvoll: Ein Sensor, der erkennt, wenn der Herd nicht ausgeschaltet wurde, kann den Bewohner warnen. Oder Licht, das sich automatisch einschaltet, wenn der Bewohner ein Zimmer betritt und so vor Stolperfallen schützt. Und sollte der Bewohner doch einmal gestürzt und hilflos sein, kann smartes Wohnen Angehörige oder Rettungskräfte benachrichtigen.

Komfort und Spaß an der Technik

„Immer mehr Menschen statten ihr Zuhause mit intelligenten Technologien aus. So gibt es viele gute Gründe für smartes Wohnen: Der persönliche Komfort und der Spaß an der Technik sind zwei davon. Bedeutender ist aber noch, dass unsere Gesellschaft vor fundamentalen Herausforderungen steht: Die Menschen werden zum einen älter und wollen länger in ihren eigenen vier Wänden leben. Zum anderen sind Klima- und Energieeffizienz das Gebot der Stunde. Smart-Home-Anwendungen helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Sorge vor technischen Hürden ausräumen

Obwohl in der Umfrage viele gute Gründe für smartes Wohnen aufgezählt sind, sehen zahlreiche der Befragten Vorbehalte gegenüber intelligenten Techniken im eigenen Zuhause. So sagen 37 Prozent der Befragten, die noch keine Smart-Home-Anwendungen haben, ihnen seien die Geräte zu teuer. 36 Prozent halten die Bedienung für zu kompliziert und 27 Prozent sorgen sich um ihre Privatsphäre. 17 Prozent meinen, ihnen sei der Nutzen von Smart Home noch unklar. Jetzt komme es darauf an, „über die Potenziale von intelligenten Anwendungen zu informieren und die Sorge vor technischen Hürden auszuräumen“, sagt Berg.

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