Bereits auf der IFA 2015 berichteten die Japaner von Panasonic von ihrem Einstieg in das Smart-Home-Geschäft. Kurz vor Weihnachten war es tatsächlich soweit und die Starter-Kits sind verfügbar. Dabei baut Panasonic nicht nur auf ein breit gefächertes Sortiment an Sicherheitstechnik, sondern hat mit der Allianz einen starken Partner an der Hand, der sich um die Erstsicherung nach einem potentiellen Einbruch kümmert. Der Kunde kann dabei zwischen zwei verschiedenen Startersets wählen.

Starter Kit und Starter Kit Plus von Panasonic

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Im kleinen Paket von Panasonic befindet sich neben der obligatorischen Steuerzentrale ein Tür-/Fenstersensor, ein Bewegungsmelder und eine Innensirene. Im Starter Kit Plus sind ebenfalls die Steuereinheit, ein Tür-/Fenstersensor sowie die Innensirene enthalten. Statt des Bewegungsmelders hat Panasonic hier einen akustischen Glasbruchsensor und schließlich noch einen Wassersensor beigelegt. Schade fanden wir, dass im Plus-Set der wichtige Bewegungsmelder nicht enthalten ist, was ein deutliches Manko darstellt. Moderne Einbruchmeldeanlagen basieren nämlich zumeist auf einem solchen Sensor als zentrale Meldeeinheit. Wir haben für unseren Test ein Starter Kit Plus zur Verfügung gestellt bekommen. Dieses zielt neben der Einbruchsmeldung auch auf Wasserschäden ab – ein nicht zu unterschätzendes Risiko insbesondere, wenn von potentiellen Schäden auch andere Wohnungen betroffen sein könnten.

Aufbau des Pakets Starter Kit Plus

Im stabilen Karton befinden sich alle Sensoren und Zubehörteile des Starter Kit Plus sorgfältig verpackt. Statt einer einzelnen Bedienungsanleitung hat Panasonic für jede Komponente ein einzelnes Heftchen mit beigelegt. Die Anleitungen beziehen sich dabei aber ausschließlich auf Montage und Einstellung der Komponenten. Der Umgang mit der zentralen App zur Steuerung des Systems ist hingegen nicht beschrieben und kann nur online abgerufen werden. Wir bauen das System wie in der Anleitung beschrieben auf und verkabeln zuerst die Steuerbox. Das ist schnell geschehen, denn es muss lediglich das Netzteil angeschlossen und eine Verbindung mit der Telefonleitung hergestellt werden. Letzteres funktioniert natürlich auch mit heute üblichen IP-basierten Leitungen, indem der Anschluss an einen analogen Telefonanschluss eines Routers erfolgt. Eine Anbindung über ISDN ist hingegen nicht vorgesehen. Ansonsten verfügt die Steuerbox nur über einen WLAN-Schalter zur Verbindung mit dem drahtlosen Netz sowie drei Knöpfen zur Anmeldung zusätzlicher Komponenten und Sensoren. Auch das Anmelden einer oder mehrerer DECT-Basisstationen von Panasonic ist möglich, diese standen uns zum Test aber nicht zur Verfügung.

Schließlich gibt es noch einen SD-Kartenslot für eine Micro-SD-Speicherkarte. Diese ist nur nötig, falls am System passende Kameras angeschlossen werden sollen, welche im Alarmfall Bilder auf dem Datenträger speichern. Ist alles korrekt angeschlossen, wird die Anlage auf einem Smartphone oder Tablet mit der App verbunden. Diese App steht für iOS- und Android-Systeme in den aktuellen Versionen zur Verfügung. Hier muss auch bei der ersten Einrichtung das Passwort für den heimischen WLAN-Zugang eingegeben werden. Die App kann natürlich auch auf weiteren mobilen Endgeräten installiert werden und dient der kompletten Einrichtung aller Komponenten. Ein großes Lob gebührt Panasonic an dieser Stelle für die gute Benutzerführung bei der Einrichtung. Auch Laien dürften keinerlei Probleme bei der Installation haben. Anschließend widmen wir uns der Montage der Sensoren.

Bildquellen:

  • Panasonic_Tuer_Fensterkontakt: © Panasonic
  • Panasonic_Wassermelder: © Panasonic
  • Panasonic_Glasbruchsensor: © Panasonic
  • Panasonic_Screenshot: © Screenshot Mike Bauerfeind
  • Screenshot_Panasonic: © Screenshot Auerbach Verlag
  • Panasonic_Starter_Kit_Plus: © Panasonic

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Mike Bauerfeind vor 1 Jahr, 9 Monate.

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